Produkt · Wie Hey Audience arbeitet
Ihre Zielgruppe wirklich verstehen, nicht nur messen.
Zielgruppenarbeit hat für unsere Kunden im Kern zwei Fragen: Wer ist Ihre Zielgruppe, und wie tickt sie wirklich? Hey Audience beantwortet beide, mit einem begleiteten Einstieg und einer Plattform, mit der Sie danach laufend arbeiten.
Kunden kommen meist über eine der beiden Fragen zu uns.
Zielgruppenarbeit hat für unsere Kunden im Kern zwei Fragen. Beide hängen zusammen, aber niemand muss mit beiden gleichzeitig starten: Von welcher Seite Sie auch einsteigen, Hey Audience führt Sie zur jeweils anderen. Keine feste Reihenfolge, kein zwingender Ablauf, zwei Werkzeuge, die ineinandergreifen.
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Wer ist meine Zielgruppe, und wie kann ich sie erweitern?
Sie sehen, wen Sie heute erreichen, wen Sie übersehen, und wie groß das realistische Wachstum ist.
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Wie tickt meine Zielgruppe wirklich?
Sie sprechen mit Ihrer Zielgruppe, jederzeit, und verstehen das Warum hinter dem, was Analytics nur zeigt.
Zielgruppe verstehenDie spannendste Zielgruppe ist die, von der Sie nicht wissen, dass es sie gibt.
Sie wissen nicht, wen Sie nicht erreichen. Ihre eigenen Daten sind stark bei denen, die schon da sind, und blind für alle anderen. Klassische Studien prüfen nur, was jemand vorher vermutet hat, entlang von Alter, Geschlecht, Bildung. Und das Bauchgefühl im Haus ist oft zehn Jahre alt.
Wie es arbeitet
Alle Daten in einem Bild.
Eigene Erhebung, CRM-Export, Analytics oder nur öffentliche Bevölkerungsdaten als Start. Wir kombinieren auch unvollständige Quellen, ohne einzelne Personen zu identifizieren.
Ein Suchverfahren, das findet, wonach niemand gefragt hat.
Statt vorformulierter Hypothesen durchsucht die KI die Daten nach auffälligen Teilgruppen, entlang von Werten, Haltung, Mediennutzung. Vor dem gemeinsamen Discovery-Workshop bereitet sie daraus einen Vorschlag mit möglichen Audiences vor, zum Beispiel ausgehend von Ihrem Mission Statement.
Der Mensch entscheidet, gemeinsam im Workshop.
Ein Verfahren findet dutzende auffällige Gruppen, die wenigsten sind eine echte Zielgruppe. Deshalb startet Ihre Zusammenarbeit mit uns als gemeinsamer Discovery-Workshop, nicht als Login zum Alleine-Herumklicken: Die KI bringt vorbereitete Vorschläge mit, Ihr Team, das die Organisation kennt, entscheidet, verwirft und ergänzt live im Raum, und die Daten prüfen jede Entscheidung gegen.
So sieht das konkret aus
Ein Medienhaus sucht neue Hörer:innen für einen bestehenden Podcast. Im Discovery-Workshop zeigt die KI-Vorbereitung die erwartbare Kern-Audience: Menschen, die den Podcast schon kennen und regelmäßig hören. Auffällig wird es am Rand: eine deutlich jüngere Audience mit hohem Informationsbedürfnis zum Thema, die aber fast ausschließlich auf einer Plattform unterwegs ist, auf der das Format bisher kaum stattfindet. Im Workshop entscheidet die Redaktion, diese Rand-Audience für eine neue Episoden-Reihe zu priorisieren: groß genug, um Produktionszeit zu rechtfertigen, nah genug am Thema, um gewinnbar zu sein.
Wir haben kaum eigene Daten. Können wir trotzdem starten?
Ja. Der Discovery-Workshop kann mit öffentlichen Bevölkerungsdaten als Ausgangspunkt arbeiten und Ihre eigenen Quellen später ergänzen. Unvollständige Inputs sind kein Ausschlusskriterium, sondern der Normalfall.
Ist das nicht genau das Profiling, das wir ablehnen?
Nein, und zwar aus Prinzip: Wir ziehen keine Rückschlüsse auf einzelne Personen. Der Abgleich mit Bevölkerungsdaten geschieht ausschließlich aggregiert, mit festen Mindestgrößen je Gruppe. Die Aggregation ist kein Kompromiss, sondern der Kern des Ansatzes.
Was unterscheidet das von einer Marktforschungsstudie?
Eine Studie ist eine Momentaufnahme: eine Welle, ein Bericht, danach veraltet sie. Ihre Audiences sind eine laufende Sicht, die sich mit neuen Daten und Veröffentlichungen aktualisiert. Und sie prüft nicht nur, was Sie vorher vermutet haben, sondern findet Gruppen, nach denen niemand gefragt hat.
Hey Audience macht aus Audiences echte Menschen, mit denen Sie sprechen können. Jederzeit, ohne für jede Frage eine neue Studie zu starten.
Eine Gruppengröße ist noch kein Verständnis. Warum vertraut diese Zielgruppe bestimmten Quellen? Was löst eine Überschrift aus? Fokusgruppen und Einzelinterviews beantworten das, aber sie sind zu langsam und zu teuer für den Alltag.
Wie eine Persona entsteht
Ein KI-Zwilling pro Interview.
Jedes qualitative Interview wird strukturiert ausgewertet und ergibt einen KI-Zwilling: die granularste Einheit unserer Daten, ein einzelner Charakter auf Basis eines echten Gesprächs.
Kuratiert zu Ihrer Persona.
Aus mehreren KI-Zwillingen entsteht eine Persona, exklusiv für Sie kuratiert: Quantitative Daten aus Umfragen und Panel legen fest, was in der Audience wie verbreitet ist, qualitative Sprachprofile geben ihr Tonfall und Begründungen. Nicht erfunden, sondern verdichtet.
Relativ statisch, kein Spielzeug.
Eine Persona bleibt über 6 bis 12 Monate stabil. Hey Audience ist kein Tool, an dem Sie täglich Parameter herumjustieren, sondern eine belastbare Annäherung, die mit echten neuen Interviews weiterwächst, nicht mit einem Regler.
Talk to the Data
Sprechen Sie 1:1 mit einer Persona, schriftlich oder per Stimme, jederzeit ohne neue Studie.
Fokusgruppen & Gruppen-Chats
Diskutieren Sie mit einer ganzen Audience auf einmal und sehen Sie, wie unterschiedlich sie reagiert.
Autonome Umfragen
Für tiefere Fragen laufen Umfragen direkt mit dem Panel und werden strukturiert ausgewertet.
Eine Stanford-Studie zeigt: KI-Personas auf Basis ausführlicher Interviews antworten zu rund 85 Prozent wie die realen Personen. Zur Methodik im Detail →
So sieht das konkret aus
Eine Redaktion versteht nicht, warum ein bestimmtes Thema bei einer jungen Audience regelmäßig auf Ablehnung stößt, obwohl die Zahlen dazu eigentlich passen sollten. Statt weiter zu spekulieren, spricht die Redakteurin mit drei Personas aus genau dieser Audience. Im Gespräch wird schnell klar: Es ist nicht das Thema, es ist der Ton, in dem darüber gesprochen wird, er klingt nach einer Perspektive, die diese Menschen nie geteilt haben. Die Aussage ist zu 88 Prozent in den Daten der Audience belegt, als Quelle verlinkt ein Interviewausschnitt. Das Team weiß jetzt zum ersten Mal, warum, nicht nur, dass.
Sind KI-Personas nicht einfach erfundene Menschen?
Nein. Jede Persona ist eine kuratierte Verdichtung einer echten Audience, gestützt auf einen Mix aus qualitativen und quantitativen Daten: anonymisierte Tiefen-Interviews, Umfragen, Panel-Daten. Die Treffsicherheits-Ampel zeigt bei jeder Antwort, wie gut sie in dieser Datenbasis belegt ist, und wo die KI extrapoliert, ist das klar gekennzeichnet. Erfundene Menschen haben keine Quellen. Unsere schon.
Was ist mit den realen Menschen hinter den Personas?
Sie bleiben doppelt geschützt: Interviews und Erhebungen werden anonymisiert, bevor sie als KI-Zwilling in eine Persona einfließen. Und weil jede Persona aus den Daten mehrerer Menschen kuratiert wird, entspricht sie keiner einzelnen realen Person. Zusätzlich ist jede Persona konform zum EU AI Act klar als KI gekennzeichnet.
Ersetzt das unsere Fokusgruppen und Interviews?
Im Gegenteil, es macht sie wertvoller: Tiefen-Interviews sind eine der stärksten Quellen, um Personas zu schärfen, jedes Gespräch zahlt dauerhaft auf die Plattform ein, statt in einem Berichtsordner zu verschwinden. Für Alltagsfragen liefern Personas sofort eine belastbare Annäherung. Für Entscheidungen mit großer Tragweite bleibt das Gespräch mit realen Menschen unersetzlich.
Reichen ein paar Dutzend Interviews für eine belastbare Persona?
Nicht allein, und das ist auch nicht der Anspruch. Tiefen-Interviews geben einer Persona Sprache, Tonfall und Begründungen, quantitative Daten aus Umfragen und Panel legen zusätzlich fest, was in der Audience wie verbreitet ist. Wie viele Interviews und welche weiteren Quellen im Einzelfall sinnvoll sind, hängt von Audience und Fragestellung ab und legen wir gemeinsam im Discovery-Workshop fest, nicht pauschal.
So arbeiten Sie laufend mit Hey Audience.
Nach dem Discovery-Workshop und den ersten Personas endet die Zusammenarbeit nicht, sie beginnt erst richtig. So sieht der Alltag mit der Plattform aus, ein paar Möglichkeiten unter mehreren:
Jederzeit
Talk to the Data, jede Woche neu.
Fragen an Personas stellen, Umfragen durchführen, mit einer Audience diskutieren, ohne für jede Frage eine neue Studie zu starten.
Vor der Veröffentlichung
Artikel, Formate, Botschaften vorab testen.
Prüfen Sie Artikel, Videos, Podcast-Episoden oder andere Formate an den Personas einer Audience, bevor sie erscheinen, und sehen Sie, wo sie Zustimmung finden und wo Widerstand.
Der größte Unterschied zu klassischer Marktforschung
Ihre Audiences werden laufend geschärft, nicht einmalig erhoben und dann wieder vergessen.
Parallel zur laufenden Nutzung führen wir weiterhin qualitative Interviews mit Menschen aus Ihren definierten Audiences, beantworten offene Fragen Ihrer Organisation und gewinnen neues qualitatives Wissen. Jedes neue Gespräch schärft und erweitert Ihre Audiences. Eine klassische Studie mit PowerPoint verstaubt nach der Präsentation, Ihre Audiences bei Hey Audience tun das nicht.
Ihre Persona bleibt dabei exklusiv Ihre, und wird mit der Zeit durch neue Erkenntnisse geschärft.
Sehen Sie in 30 Minuten, wen Sie heute übersehen.
In einer Demo zeigen wir Ihnen anhand Ihrer Fragestellung, wie Zielgruppe finden und Zielgruppe verstehen zusammenspielen. Unverbindlich, ohne Vorbereitung auf Ihrer Seite.